Anschrift
Marie-Hannemann-Straße 8
14480 Potsdam
Kontakt
 (0331) 60 06 03-22
 (0331) 60 06 03-21
Plätze
216
Alter
6 bis 12 Jahre
Verpflegung
Fremdversorgung / Catering
Öffnungszeiten
Mo. bis Fr.
6.00- 08.45 Uhr
11.00 -17.00 Uhr
Ferien
06:30–16:30 Uhr
Schließzeiten
keine
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Informationen
Der Hort „Feldmäuse“ gehört zur INDEPENDENT LIVING Stiftung Betriebsteil Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in Potsdam
Geschäftsführung: Annemarie Stecher, Lutz Küken

„Das Wesen der Dinge begreifen“

Kinder lernen und entdecken die Welt, durch ihre Aktivitäten, durch das was sie tun, was sie hören, was sie erfahren und denken in der Interaktion mit Eltern, Kindern, Erzieher*innen und anderen Erwachsenen.
Für uns heißt das, den Kindern  Möglichkeiten und Raum zugeben  das Umfeld spielerisch und neugierig zu entdecken. Gemeinsam mit Freunden, bewusst Erfahrungen im Umgang mit Eltern, Kindern, Erzieher*innen und anderen Erwachsenen zu sammeln, ihre Freizeit selbst zu gestalten, lernen zu lernen, sich darzustellen und das Vertrauen in sich und andere gewinnen. Eigene Stärken und Schwächen erkennen und jeden Tag ein Stück selbstbewusster und stärker zu werden.
Als erste Ansprechpartner nach dem Unterricht sind wir für unsere Kinder da, begleiten sie während des gesamten Nachmittags, beim Mittag, bei den Hausaufgaben und bei verschiedenen Spielformen.
Dabei unterstützen wir sie partnerschaftlich in ihren Aktivitäten, regen Neues an und stehen den Kindern bei der Bewältigung ihrer Alltagsorgen und Freuden gern zur Seite.
Uns ist wichtig, dass unsere Kinder in einem vertrauten Umfeld,  in dem Kommunikation und Verhalten entwickelt und gefestigt werden können, neugierig bleiben und mit viel Freude ihren Tag gestalten und erleben.

Unser Hort bietet insgesamt 216 Kindern einen Ort, an dem sie gemeinsam mit Freunden lernen können, Zeit und Raum finden um ihre Individualität zu entfalten und um ihre eigene Identität zu entwickeln. Sie machen einen weiteren wesentlichen Schritt aus den Familien und deren Normensystem heraus und begeben sich am liebsten unter Gleichaltrige. Im Hort können sie die „Erwachsenenwelt“ erproben

Hierbei werden sie von zehn ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen begleitet.

Unser Anspruch ist, den vielfältigen Bedürfnissen der Kinder weitestgehend gerecht zu werden. Das gelingt durch, die stetige Auseinandersetzung mit neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit aktuellen gesellschaftlichen Themen getragen durch durchdachte Informations- und Beratungsstrukturen und Weiterbildungen.

Auf der Grundlage der elementaren Bildungsgrundsätze fördern wir durch das freie und gelenkte Spiel unter anderem die Kreativität, die Ausdrucks-, Wahrnehmungs-, Sprach- und Konfliktfähigkeit, Eigenständigkeit und Selbständigkeit der Kinder.

Eine Einrichtung – Zwei Häuser –das Konzept altersspezifisches

Wir betrachten unseren Hort als einen Raum der Begegnung und der Gemeinschaft für Mädchen und Jungen im Grundschulalter. Innerhalb dieses geschützten Rahmens können die Mädchen und Jungen ihre freie Zeit gemeinsam gestalten, Freunde finden, sich nach und nach selbst organisieren und dabei lernen Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Feldmäuse

Das Stammhaus Hort Feldmäuse bietet bis zu 146 Mädchen und Jungen der Klassen eins bis drei Platz. Unsere 14 freundlichen, hellen Räume sind nach den Grundsätzen der elementaren Bildung gestaltet und können von den Kindern frei zugänglich und jederzeit genutzt werden. Das große Außengelände lädt ein zum Toben, für Fuß- oder Handballspiele und genauso zum Träumen im Grünen.

Teilweise behindertengerechte Möbel und Sanitäranlagen ermöglichen auch Mädchen und Jungen mit körperlichen Einschränkungen eine aktive Teilnahme am Leben im Hort.

 

Kinderforum  

Im Kinderforum werden bis zu 70 Mädchen und Jungen im Alter von 8- 12  Jahren  (Klassenstufe drei bis sechs) von 3 Erzieher*Innen betreut.
Das Kinderforum bietet über drei Etagen offene und ineinander übergehende Funktionsräume.

Hier wird die Gruppenstruktur aufgelöst. Im Bistro können kleine Speisen zubereitet und verzehrt werden.  Werkstätten und ein großer Bewegungsraum sind sehr beliebt bei unseren Jungen und Mädchen.
Die offene Form der Hortarbeit und Projektarbeit kennzeichnen den Tagesablauf der Kinder.

Offene Arbeit,

Durch die Offene Arbeit, einem pädagogischen Prozess, eröffnen wir unseren Kindern innerhalb eines strukturierten Rahmens mehr Selbstbestimmungs- und Beteiligungsmöglichkeiten.

Mit der Aufhebung der festen Form „ein Raum ein/e Erzieher*In“ haben unsere Kinder die Möglichkeit sich je nach Neigung und Situation unterschiedlichen Tätigkeiten zu widmen, ihren Aufenthalt selbst zu bestimmen, zwischen Spielpartnern und Bezugsperson zu wählen, soziale Kontakte und eigenen Tätigkeiten auch ohne direkte Kontrolle durch Erwachsene zu gestalten.

Unser Ziel ist es, den Kindern einen Ort der Lebensfreude und des Abenteuers zu bieten, an dem sie Anregungen für ihre Neugier finden, Gelegenheiten bekommen, ihren Mut zu erproben, und auf Erwachsene treffen, die Zeit für sie haben.

Ziel ist, die Spielfreude, das Engagement und die Begeisterung der Mädchen und Jungen merklich zu steigern, Konzentration und Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Angebote wie die Töpferwerksatt, Fuß-und Handball, Yoga, Musikclub, Ausflüge in die Natur, der PC Club oder die Kooperation mit der Kunstschule Potsdam Babelsberg sind bewährte Erfahrungsfelder die unsere Mädchen und Jungen gern nutzen.

Partizipation   –  Wir bewegen was! 

Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden.“ (Richard Schröder)

Partizipation als fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit setzt eine bestimmte Haltung der Erzieher/innen Kindern gegenüber voraus: Wir sehen die Mädchen und Jungen als kompetente kleine Menschen, die in der Lage sind, ihren Alltag eigenständig zu gestalten.
Wir trauen Kindern etwas zu, nehmen sie ernst und begegnen ihnen mit Achtung, Respekt und Wertschätzung. 

Ob Tagesangebote, Feste oder Ferien, die Kinder vom Hort Feldmäuse entscheiden selbst und mit, welche Aktivitäten sie gemeinsam mit anderen Kindern und Erziehern und Erzieherinnen erleben möchten. In Gruppen- Treffs werden die Themen der Kinder besprochen. Die hier gewählten Vertreter*innen vertreten sie im Hortforum. Vermitteln und entscheiden zu Dingen die sie betreffen.

Jede Idee und Meinung ist wichtig und wird ernstgenommen.

Eine Verfassung des Hortes wurde im August 2017 verabschiedet. 

Inklusion –  „Vielfalt macht stark“

Unsere Gesellschaft lebt von der Verschiedenheit:

Jeder Mensch ist anders, jeder Mensch ist einzigartig und kann mit seinen besonderen Fähigkeiten und Erfahrungen unser Zusammenleben bereichern. Inklusion will allen Menschen ermöglichen, am Leben teilzuhaben, anerkannt und wertgeschätzt zu sein, mitzuwirken, Kontakte und Freundschaften zu haben, gemeinsam voneinander zu lernen. Für uns bedeutet das konkret, die Verschiedenheit der Kinder in ihrem Lern- und Sozialverhalten und ihren kognitiven, psychischen und physischen Vorrausetzungen, durch übergreifende Gestaltung der im Hort stattfindenden Lebensbereiche zu berücksichtigen. Eine gelungene Inklusion setzt voraus, dass sich vor der Aufnahme in unserem Hort die pädagogische Fachkraft und das Mädchen /der Junge mit besonderen Bedürfnissen (z.B. religiöse, kulturelle Hintergründe, körperliche und geistige Besonderheiten…) kennenlernen. Hier können Erzieher*Innen den Eltern u.a. Hinweise darauf geben, wie diese ihr Kind auf den Besuch des Hortes vorbereiten können.

Unsere Einrichtung besuchen auch Kinder aus Familien verschiedener Nationalitäten.
Wir bringen den verschiedenen Sprachen und Kulturen Wertschätzung entgegen und sehen sie als Chance für vielfältige Erfahrungen.

Ansprechpartner/-innen
Berinice Gehrmann
Einrichtungsleitung
Nico Dettweiler
Stellv. Leiter
Angebote

 2 Häuser, altersgerechte Konzepte! 

Durch Gliederung und somit die räumliche Trennung, in die beiden Häuser „Feldmäuse“ Marie – Hannemann Str. 8 und „Kinderforum“ Anni-von Gottberg Str. 12-14 können wir in besonderem Maße auf altersspezifische Bedürfnisse der Mädchen und Jungen eingehen.

Zwei Konzepte sowie eine Verfassung, die die Beteiligung der Mädchen und Jungen, an den Themen die sie betreffen, sind insbesondere auf die Altersgruppen Haus 1 klasse 1-3 und Haus 2 Klasse 3/ 4-6 abgestimmt.

  • Inklusion – Wir leben und fördern eine kulturelle Vielfalt und leben einen respektvollen Umgang mit Eltern und Kindern.
  • Partizipation: Wir begleiten Mädchen und Jungen und unterstützen sie in ihrer jeweiligen Lebenssituation (bieten Schutz, Respekt und Raum für Individualität)
  • Beteiligung der Mädchen und Jungen an den Themen die sie betreffen, festgeschrieben in einer Verfassung und entsprechende Gremien.
  • Unsere altersspezifischen Konzepte der offenen Arbeit ermöglicht den Kindern gruppenübergreifend umfangreiche Beteiligungs- und Lernmöglichkeiten zu nutzen.
  • Werkstätten und Clubangebote wie Töpferwerksatt, Musikclub, Yoga, Zumba, Naturerkundungen, Computerclub Holzwerkstatt, Nähwerkstatt, Schattentheater werden gern von unsren Kindern besucht
  • Die vielfältige Feriengestaltung erfolgt an Hand der Ideen und Erzieher*innen gemeinsam.
  • Beobachtungen und Dokumentation der Entwicklung eines jeden Kindes werden gemeinsam mit den Kindern in einem Portfolio festgehalten.
  • Kooperationsvertrag mit der Kunstschule Potsdam Babelsberg erleben unserer Kinder einen weiteren Erfahrungsraum im Rahmen der künstlerischen Gestaltung.
  • Vertreten im Netzwerk Kirchsteigfeld beteiligen wir uns an Veranstaltungen im Wohngebiet
  • Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern im Rahmen der Elternpartnerschaft, schnelle Bearbeitung ihrer Fragen und Zeit für Informationen und Beratungen sind für uns selbstverständlich.
  • Traditionen: Feste Sommer/ Advents/Fasching, Fahrt zur Weihnachtsrevue Berlin;

 

INDEPENDENT LIVING Stiftung – Kindertagesstätten, Krippen, Kindergärten, Horte, Hilfen zur Erziehung, betreutes Jugendwohnen, Familienhilfen.
„Selbstbestimmt leben − von Anfang an“ ist unser Prinzip. In unseren Bildungs- und Betreuungseinrichtungen bieten wir Rahmenbedingungen, in denen Kinder und junge Menschen ihre Persönlichkeit selbstbewusst entfalten können.

Bildung

Fachhochschule Potsdam - Duales Studium
Praxis- und Transferpartner
der Fachhochschule Potsdam
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